Grenzlehrpfad

 

DDR-Grenzsäule (ca. 2m hoch) mit Emblem (Staatswappen), seit 1967 an der Innerdeutschen Grenze im Abstand von 500 m aufgestellt. Zunächst in unmittelbarer Nähe zur Grenzlinie, später ca. 5 bis 10 Meter hinter der Grenze. 

Als Anschauungsobjekt wurde in einem Wäldchen in Idafehn ein Grenzlehrpfad eingerichtet, der einen kleinen Ausschnitt der Grenzanlagen darstellt, wie er sich dem westlichen Betrachter bis 1989 an der innerdeutschen Grenze bot. Die Fotos stammen aus verschiedenen Jahreszeiten.

 

Warnhinweisschild des Bundesgrenzschutzes. Diese Schilder standen wenige Zentimeter vor der eigentlichen Grenze. 

 

 Granitstein mit Grenzkreuz. Diese Steine wurden seit 1973 von der Deutsch-Deutschen Grenzkommission an der Innerdeutschen Grenze gesetzt.

 

Sie ergänzten historische Grenzsteine wie diesen, die schon seit Jahrhunderten die Grenze markierten.

 

Manchmal bildete auch die Mitte eines Flusses, Baches oder Grabens die Grenze.

 

Hinter dem sogenannten "vorgelagerten Hoheitsgebiet der DDR" verlief der 3 Meter hohe Metallgitterzaun. An ihm hingen bis 1983 auch die Splitterminen SM 70.

 

 Grenzlehrpfad im Frühjahr. Die hölzerne Wandersperre unmittelbar vor der Grenze sollte Wanderer und Besucher der Grenze vor dem unabsichtlichen Überschreiten derselben bewahren.

 

Grenzlehrpfad im Sommer. Die Eisenspitze auf der Grenzsäule diente als Vogelabweiser.  

 

Grenzlehrpfad im Herbst. Die rot-weißen Plastikpfähle des Bundesgrenzschutzes markierten den Grenzverlauf auch ohne Warnschilder.

Grenzlehrpfad im Winter.