Lindewerra

Diverse Aufnahmen aus den siebziger und achtziger Jahren, Bereich Wahlhausen, Lindewerra, Großburschla, Treffurt, Wanfried (Grenze Hessen/Thüringen). Fotografen waren Ludwig Richter sowie Martin Schiltz. Nicht jedes Bild konnte genau lokalisiert werden. Für Tipps und Korrekturen sind die Herausgeber dankbar!

  • Wachturm bei Bad-Sooden Allendorf.

    Wachturm bei Bad-Sooden Allendorf.

  • Werra-Grenze bei Lindewerra/Oberrieden.

    Werra-Grenze bei Lindewerra/Oberrieden.

  • Gesperrte Brücke in Lindewerra.

    Gesperrte Brücke in Lindewerra.

  • Der Text des Schildes lautet:

"Benutzung des Weges auf DDR-Gebiet nur besonders Berechtigten und ausschließlich für landwirtschaftliche Zwecke gestattet. Auf dem Gebiet der DDR besteht Ausweispflicht (Personalausweis oder Führerschein) gegenüber den DDR-Grenzsicherungsorganen."

Aufgenommen in der Nähe des Grenzübersichtspunktes Eichsfelder Kreuz bei Wanfried. Diese Schilder sollten Grenzzwischenfälle in landwirtschaftlich genutzten oder auch von Touristen häufig besuchten grenznahen Gebieten vermeiden. Es gab viele Feldwege, auf deren Mitte unsichtbar die Grenzlinie verlief. Und es gab Regionen, in denen Landwirte mit Maschinen ihre Felder nur über diese Wege erreichen konnten.So waren sie gezwungen auf dem Traktor sitzend das Hoheitsgebiet der DDR mindestens mit einer Traktorhälfte zu durchqueren. Eine "kleine Grenzkommission" fand dann die Lösung : der Landwirt durfte den Feldweg auf ganzer Breite
benutzen, mußte sich aber den "Organen" der DDR, die auf ihrer Weghälfte kontrollierten, ausweisen.

    Der Text des Schildes lautet: "Benutzung des Weges auf DDR-Gebiet nur besonders Berechtigten und ausschließlich für landwirtschaftliche Zwecke gestattet. Auf dem Gebiet der DDR besteht Ausweispflicht (Personalausweis oder Führerschein) gegenüber den DDR-Grenzsicherungsorganen." Aufgenommen in der Nähe des Grenzübersichtspunktes Eichsfelder Kreuz bei Wanfried. Diese Schilder sollten Grenzzwischenfälle in landwirtschaftlich genutzten oder auch von Touristen häufig besuchten grenznahen Gebieten vermeiden. Es gab viele Feldwege, auf deren Mitte unsichtbar die Grenzlinie verlief. Und es gab Regionen, in denen Landwirte mit Maschinen ihre Felder nur über diese Wege erreichen konnten.So waren sie gezwungen auf dem Traktor sitzend das Hoheitsgebiet der DDR mindestens mit einer Traktorhälfte zu durchqueren. Eine "kleine Grenzkommission" fand dann die Lösung : der Landwirt durfte den Feldweg auf ganzer Breite benutzen, mußte sich aber den "Organen" der DDR, die auf ihrer Weghälfte kontrollierten, ausweisen.

  • Deutlich ist der geharkte Spurenstreifen zu sehen.

    Deutlich ist der geharkte Spurenstreifen zu sehen.

  • Grenzanlage mit Kolonnenweg und Wachturm, wahrscheinlich bei Heldra. Im Hintergrund links dann Treffurt.

    Grenzanlage mit Kolonnenweg und Wachturm, wahrscheinlich bei Heldra. Im Hintergrund links dann Treffurt.

  • Grenzschneise, wahrscheinlich in den Wäldern zwischen Rambach(West) und Großburschla (Ost).

    Grenzschneise, wahrscheinlich in den Wäldern zwischen Rambach(West) und Großburschla (Ost).

  • KFZ-Sperrgraben.

    KFZ-Sperrgraben.

  • Foto eines französischen Austauschschülers von Lindewerra vom 1.Januar 1988. Die Bilder 2-4 zeigen vergrößerte Ausschnitte dieses Bildes. © M.Schiltz

    Foto eines französischen Austauschschülers von Lindewerra vom 1.Januar 1988. Die Bilder 2-4 zeigen vergrößerte Ausschnitte dieses Bildes. © M.Schiltz

  • Ein seltenes Motiv: Großmutter mit Enkel hinter dem Sperrzaun. © M.Schiltz

    Ein seltenes Motiv: Großmutter mit Enkel hinter dem Sperrzaun. © M.Schiltz

  • © M.Schiltz

    © M.Schiltz

  • Zerstörte Werrabrücke mit Beobachtungsturm in Lindewerra. © M.Schiltz

    Zerstörte Werrabrücke mit Beobachtungsturm in Lindewerra. © M.Schiltz