Zwinge in Thüringen lag hart an der Grenze zu Niedersachsen und mußte unter der Grenzsituation besonders leiden. 1966 wurde das Dorf eingemauert. Auch wenn die Mauer längst weg ist, so kann man auch noch heute viele Überreste der Grenze entdecken.
11 Aufnahmen vom 2. April 2005
Reste des Grenzzaunes hinter der Ziegelei Zwinge Richtung Norden.
Das denkmalgeschützte Gebäude der Ziegelei Zwinge, bis 1989 von zwei Seiten von der Grenzmauer umgeben.
Ein Stück weiter ...
... und auf der anderen Seite des Geländes.
Stacheldraht vor der Ziegelei Zwinge.
Die Eisenbahnstrecke Bischofferode-Zwinge wurde 1972 von der Deutschen Reichsbahn stillgelegt, die Schienen danach abgebaut.
Altes Durchlaßtor der Grenztruppen nahe der Ziegelei Zwinge am Originalort, heute als Firmentor für ein Privatgelände benutzt.
Grenzsäule vor der Ziegelei Zwinge, heute ein Ort zum Verweilen.
Ehemalige Grenzschneise zwischen Brochthausen und Zwinge.
Von Brochthausen kommend war hier das rechts abbiegen und die Durchfahrt für PKW verboten: Alter Weg nahe der Ziegelei Zwinge, der nach Wende nicht geöffnet wurde, deshalb blieb das Schild aus der Zeit der Teilung stehen. Im Hintergrund Reste des Grenzzaunes.
Entsprechend konnte man an dieser Stelle nur links abbiegen!
Aussichtsplattform mit Blick auf das Dorf Zwinge (bis 1989 im Sperrgebiet der DDR), am Horizont Reste der Grenzanlagen.
Alte, bis 1989 gesperrte Brücke an der Grenzlinie, im Hintergrund die Ziegelei Zwinge, links die neue, nach der Wende errichtete Brücke.
Der Bahnhof Zwinge