Schönwappenweg

Südlich von Lauenhain bzw. südwestlich von Lehesten wird eine Teilstrecke des thüringischen Rennsteiges seit langem "Schönwappenweg" genannt. Die Neuvermessung der innerdeutschen Grenzstein den Jahren 1973 und 1976 stellte fest, dass die Grenze an dieser Stelle grundsätzlich schon mit Grenzsteinen markiert war, so dass es lediglich einer Überprüfung und teilweisen Erneuerung oder Ergänzung dieser Markierung bedurfte. Der Grenzverlauf wurde nicht geändert und die aufgefundenen alten Grenzsteine, insbesondere die alten Wappensteine, haben ihre Grenzpunktfunktion behalten. Seit der Wiedervereinigung markieren sie nicht mehr die Grenze zwischen zwei Staaten, sondern zwischen Bundesländern.

6 Aufnahmen vom 3. Juli 2002 und 5 Aufnahmen vom 12. Oktober 2004

  • "Großer Bischofstein" aus dem Jahre 1619 mit Fürstbischöflich-Bambergischen Wappen, Blickrichtung Osten

    "Großer Bischofstein" aus dem Jahre 1619 mit Fürstbischöflich-Bambergischen Wappen, Blickrichtung Osten

  • Großer Bischofstein aus dem Jahre 1619 mit Sächsischen Rautenkranzwappen, Blickrichtung Westen

    Großer Bischofstein aus dem Jahre 1619 mit Sächsischen Rautenkranzwappen, Blickrichtung Westen

  • Grenzstein aus dem Jahre 1727 mit dem Brandenburger Adler (Wappen der Markgrafschaft Bayreuth), Blickrichtung Osten (2001)

    Grenzstein aus dem Jahre 1727 mit dem Brandenburger Adler (Wappen der Markgrafschaft Bayreuth), Blickrichtung Osten (2001)

  • Deutlich ist die ehemalige Grenzschneise zu erkennen, die sich Richtung Süden zieht.

    Deutlich ist die ehemalige Grenzschneise zu erkennen, die sich Richtung Süden zieht.

  • Grenzschneise hinter dem Schönwappenweg.

    Grenzschneise hinter dem Schönwappenweg.

  • "Kurfürstenstein" aus dem Jahre 1513 mit Kurfürstlich-Sächsischem Wappen, Blickrichtung Westen

    "Kurfürstenstein" aus dem Jahre 1513 mit Kurfürstlich-Sächsischem Wappen, Blickrichtung Westen

  • Rostige Metallträger vor Grenzstein bei Lehesten. Sie sollen den Stein vor Beschädigungen durch Forstfahrzeuge schützen.

    Rostige Metallträger vor Grenzstein bei Lehesten. Sie sollen den Stein vor Beschädigungen durch Forstfahrzeuge schützen.

  • Deutlich ist auch heute noch der Grenzgraben, der Deutschland einst teilte, zu erkennen.

    Deutlich ist auch heute noch der Grenzgraben, der Deutschland einst teilte, zu erkennen.