Junkerkuppe

Über die Junkerkuppe bei Bad Sooden-Allendorf verlief die Grenzschneise besonders anschaulich. Jeder, der mit der Eisenbahn von Hannover nach Nürnberg oder München reiste, kam bis 1991 an dieser Stelle vorbei und konnte die Grenze in ihrer abschreckenden Dimension betrachten. Oft wurden Reisende vom Zugführer auf die Grenzanlagen aufmerksam gemacht.

  • 28.März 1981: Grenzsperranlagen an der Werra. Im Hintergrund das Dorf Lindewerra am Fuße der "Junkerkuppe". Deutlich ist am rechten Bildrand die gerodete Grenzschneise zu sehen. Das Foto wurde aus dem Intercity aufgenommen, dessen Trasse bis zur Einführung des ICE noch hier verlief.

    28.März 1981: Grenzsperranlagen an der Werra. Im Hintergrund das Dorf Lindewerra am Fuße der "Junkerkuppe". Deutlich ist am rechten Bildrand die gerodete Grenzschneise zu sehen. Das Foto wurde aus dem Intercity aufgenommen, dessen Trasse bis zur Einführung des ICE noch hier verlief.

  • Die Junkerkuppe (s.Pfeil) und Lindewerra am 9.Mai 1998. Die Grenzschneise ist schon zugewachsen, kann aber noch nachempfunden werden. Dort, wo ich die weiße Linie gezeichnet habe, war früher der Zaun. Der Kolonnenweg dahinter ist noch vorhanden und wird von der Landwirtschaft genutzt.

    Die Junkerkuppe (s.Pfeil) und Lindewerra am 9.Mai 1998. Die Grenzschneise ist schon zugewachsen, kann aber noch nachempfunden werden. Dort, wo ich die weiße Linie gezeichnet habe, war früher der Zaun. Der Kolonnenweg dahinter ist noch vorhanden und wird von der Landwirtschaft genutzt.