Gartenschlägereck

Zwischen Bröthen (Schleswig-Holstein) und Leisterförde (Mecklenburg-Vorpommern) liegt das sogenannte "Gartenschlägereck". Hier, an einem Grenzknick, wurde in der Nacht zum 1.Mai 1976 der 32-jährige Michael Gartenschläger von einem Sonderkommando der DDR-Staatsicherheit bei dem Versuch erschossen, einen Selbstschußautomaten vom Typ SM-70 vom Grenzzaun abzumontieren. Keiner der Todesschützen hat nach der Wende - trotz Prozess - auch nur einen Tag im Gefängnis gesessen. Vgl. dazu auch die Bücher von Lienicke/Bludau und Klier (s. das Literaturverzeichnis dieser Webseite).

Seit 1976 befindet sich an der Stelle, an der Gartenschläger ermordet  wurde, eine Gedenkstätte.

17 Aufnahmen vom 16.April 2011

  • An der Büchener Straße zwischen Bröthen und Langenlehesten führt ein Weg rechts ab in Richtung ehemalige Grenze. Hier findet sich am Anfang das erste Gedenkkreuz für Gartenschläger.

    An der Büchener Straße zwischen Bröthen und Langenlehesten führt ein Weg rechts ab in Richtung ehemalige Grenze. Hier findet sich am Anfang das erste Gedenkkreuz für Gartenschläger.

  • An dieser Stelle befindet sich auch ein erster Gedenkstein.

    An dieser Stelle befindet sich auch ein erster Gedenkstein.

  • Weg zur Grenze.

    Weg zur Grenze.

  • Nach einem knappen Kilometer geht ein kleiner Weg links ab. Hier stößt man dann schnell an das zweite Gedenkkreuz, dessen Vorgänger schon kurz nach Gartenschlägers Tod an dieser Stelle errichtet wurde.

    Nach einem knappen Kilometer geht ein kleiner Weg links ab. Hier stößt man dann schnell an das zweite Gedenkkreuz, dessen Vorgänger schon kurz nach Gartenschlägers Tod an dieser Stelle errichtet wurde.

  • Das Gedenkkreuz befindet sich also noch auf ehemals westdeutschem Gebiet.

    Das Gedenkkreuz befindet sich also noch auf ehemals westdeutschem Gebiet.

  • Die erst vor kurzem aufgestellte Miniatur-Grenzsäule markiert die ehemalige Grenze zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Im Hintergrund der Gedenkstein - die Stelle, an der Gartenschläger kurz vor dem Grenzzaun erschossen wurde.

    Die erst vor kurzem aufgestellte Miniatur-Grenzsäule markiert die ehemalige Grenze zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Im Hintergrund der Gedenkstein - die Stelle, an der Gartenschläger kurz vor dem Grenzzaun erschossen wurde.

  • Tafel mit vielen Infos über Gartenschläger.

    Tafel mit vielen Infos über Gartenschläger.

  • Inschrift auf dem zweiten Gartenschlägergedenkstein am Todesort.

    Inschrift auf dem zweiten Gartenschlägergedenkstein am Todesort.

  • Rechts auf dem Gedenkstein ist der Tatort in der Nähe des Grenzzaunes skizziert.

    Rechts auf dem Gedenkstein ist der Tatort in der Nähe des Grenzzaunes skizziert.

  • Blick vom ehemaligen Ort des Grenzzaunes in Richtung alte Bundesrepublik mit dem Gedenkstein von hinten.

    Blick vom ehemaligen Ort des Grenzzaunes in Richtung alte Bundesrepublik mit dem Gedenkstein von hinten.

  • Die ehemalige Grenzschneise ist auch heute noch gut sichtbar und wird als Wanderweg genutzt. An dieser Stelle machte der Grenzzaun einen Knick im rechten Winkel.

    Die ehemalige Grenzschneise ist auch heute noch gut sichtbar und wird als Wanderweg genutzt. An dieser Stelle machte der Grenzzaun einen Knick im rechten Winkel.

  • Weitere Informationen über die DDR-Grenze im ehemaligen Todesstreifen.

    Weitere Informationen über die DDR-Grenze im ehemaligen Todesstreifen.

  • Grenzschneise in Richtung Süden (Schwanheide).

    Grenzschneise in Richtung Süden (Schwanheide).

  • Grenzschneise in Richtung Osten (Leisterförde).

    Grenzschneise in Richtung Osten (Leisterförde).

  • Nach der Wende neu errichteter Wirtschaftsweg, im Hintergrund der ehemalige Grenzstreifen.

    Nach der Wende neu errichteter Wirtschaftsweg, im Hintergrund der ehemalige Grenzstreifen.

  • Hinter den letzten Bäumen im Westen ist der ehemalige Todesstreifen zu erahnen.

    Hinter den letzten Bäumen im Westen ist der ehemalige Todesstreifen zu erahnen.

  • Weg parallel zur Grenze in Richtung Süden, bis zur Wende oft von Bundesgrenzschutz und Zoll genutzt.

    Weg parallel zur Grenze in Richtung Süden, bis zur Wende oft von Bundesgrenzschutz und Zoll genutzt.