Bei Bad Sooden

Nur 1 km nördlich des Kurorts Bad Sooden-Allendorf liegt an der hessisch-thüringischen Grenze der Flecken Schifflersgrund. Ähnlich wie in Hötensleben sind hier Grenzanlagen auf einer Länge von mehreren hundert Metern erhalten.

Um den Wachturm (Originalstandort) wurde im Jahre 1991 das Grenzmuseum "Schifflersgrund" geschaffen, das mit einer Dauerausstellung und Außenanlagen dem Besucher einen realistischen Eindruck von den Jahrzehnten der Teilung an diesem Ort vermittelt.

  • Todestreifen mit Wachturm. Am 29.3. 1982 wurde hier der Flüchtling H.J.Große (34 Jahre alt) erschossen. Nachdem er den letzten Zaun überwunden hatte, trafen ihn wenige Meter vor bundesdeutschem Territorium die tödlichen Kugeln in den Rücken.

    Todestreifen mit Wachturm. Am 29.3. 1982 wurde hier der Flüchtling H.J.Große (34 Jahre alt) erschossen. Nachdem er den letzten Zaun überwunden hatte, trafen ihn wenige Meter vor bundesdeutschem Territorium die tödlichen Kugeln in den Rücken.

  • Außerhalb des Grenzmuseums in östlicher Richtung: Kolonnenweg nach Sickenberg. Am rechten Bildrand, wo jetzt die Birken stehen, befand sich der KfZ-Sperrgraben und der Metallgitterzaun.

    Außerhalb des Grenzmuseums in östlicher Richtung: Kolonnenweg nach Sickenberg. Am rechten Bildrand, wo jetzt die Birken stehen, befand sich der KfZ-Sperrgraben und der Metallgitterzaun.

  • Lageplan der Grenzanlagen und des Grenzmuseums Schifflersgrund

    Lageplan der Grenzanlagen und des Grenzmuseums Schifflersgrund

  • DDR-Grenzsäule mit Staatswappen und Wachturm (3.Generation)

    DDR-Grenzsäule mit Staatswappen und Wachturm (3.Generation)

  • Metallgitterzaun mit "vorgelagertem Hoheitsgebiet"

    Metallgitterzaun mit "vorgelagertem Hoheitsgebiet"

  • Außerhalb des Grenzmuseums in südwestlicher Richtung. Vom "Heuerkopf" führt der Kolonnenweg in Richtung Bad Sooden-Allendorf und Wahlhausen.

    Außerhalb des Grenzmuseums in südwestlicher Richtung. Vom "Heuerkopf" führt der Kolonnenweg in Richtung Bad Sooden-Allendorf und Wahlhausen.

  • Metallgitterzaun, von der "Demarkationslinie" aus fotografiert.

    Metallgitterzaun, von der "Demarkationslinie" aus fotografiert.

  • Metallgitterzaun (3,60 Meter) mit Todestreifen. Die jungen Bäume zu beiden Seite stammen natürlich erst aus der Zeit nach der Wende. Zu DDR-Zeiten war hier "freies Schußfeld"

    Metallgitterzaun (3,60 Meter) mit Todestreifen. Die jungen Bäume zu beiden Seite stammen natürlich erst aus der Zeit nach der Wende. Zu DDR-Zeiten war hier "freies Schußfeld"

  • Vorderer Metallgitterzaun aus westlicher Richtung.

    Vorderer Metallgitterzaun aus westlicher Richtung.

  • © Glink 2004

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